Archive for September, 2011

">Daumenkinographie

Wir alle kennen sie noch aus unserer Kindheit… die Daumenkinos.

Volker Gerling fertigt solche Dauemkinos in einer grandiosen Art und Weise an… … … es ist schon fast eine Philosophie!

„Das, was Volker Gerling macht, passt in keine Schublade, außer vielleicht in die, worin man die seltenen Dinge verstaut, denen ihre Erzeuger ein Höchstmaß an Liebe und Konsequenz angedeihen ließen – ohne ihre Bedeutung künstlich aufzublasen.“

Süddeutsche Zeitung

Hier geht es zur Website… unbedingt anschauen und wie immer… Enjoy!!!


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">Werbesprache – Ein Arbeitsbuch

… gleich vorweg.

Dieses Buch von Frau Prof. Dr. Nina Janich (Professorin für Deutsche Sprachwissenschaft an der TU Darmstadt) durchzuackern ist Arbeit!

Es hat nichts, aber auch so gar nichts von der Leichtigkeit der uns alltäglich berieselnden Werbung, hat nichts mit den Anekdoten eines Wolfgang Hars und schon überhaupt nichts mit den zahllosen Heftchen und Büchlein à la “Werbung: So machen Sie erfolgreich Werbung” zu tun.
Nein – das Arbeitsbuch Werbesprache wendet sich an Profis und an alle, die sich auf dem Wege zum Profi in Werbung und Marketing befinden.

Wie kommt man zu einem solchen – für den Nichtprofi – knochentrockenen Buch? Nun, bei Blogg dein Buch sah ich eben dieses Arbeitsbuch und ließ mir, da ich a) gerne lese und b) gerne Bücher über die und von der Werbung lese, vom Narr Verlag ein Rezensionsexemplar schicken.

Doch bleiben wir bei der Werbesprache – Dem Arbeitsbuch.

Wie immer, wenn ich ein Buch zum ersten mal in den Händen halte, schaue ich mir an in welchem Jahr der Titel aufgelegt wurde. Das war in diesem Fall – und ich erschrak ein wenig – im Jahre 1999.
Bereits 2001 wurde das Buch vollständig überarbeitet und auch erweitert und – es wird wohl so 2009 gewesen sein – da stellte sich Nina Janich die Frage, ob man das Buch nach fast 10 Jahren einfach so überarbeiten kann oder ob es gar neu geschrieben werden müsste. Kurze Rede langer Sinn…
2010 erschien abermals eine vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage… die 5. und damit die aktuelle Ausgabe. Hm…

Lasst uns ein wenig das Erscheinungsbild dieses Buches betrachten… es ist… frankly spoken… trist! Ein Arbeitsbuch halt!
Beim ersten Daumenkino sucht man vergeblich die haptisch ansprechenden Hochglanzseiten mit schillernden Werbebotschaften und selbst der Einband ist nicht wirklich zugkräftig und attraktiv. In den Farben schwarz, weiß und gelb kommt er daher, die einzigen Farben übrigens. Das Innenleben gestaltet sich grau in grau, für visuelle Menschen geradezu ein “No go”. Doch wie sagte schon Jeanne Moreau so trefflich: “Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren.” Trotzalledem – ich finde gerade ein (Arbeits-)  Buch über die Werbesprache könnte ein wenig ansprechender gestaltet sein, wobei Theorie und Praxis ja bekanntlich oftmals nicht sehr gute Freunde sind.

… und damit kommen wir zu den “Schätzen im Inneren”.

Wie schon eingangs erwähnt, liest man dieses Buch  nicht einfach mal so.
Man sollte schon – entscheidet man sich für dieses knapp 20 Euronen teure Werk – sehr gewillt sein, sich mit den Wesenszügen der menschlichen Kommunikation und werbesprachlichen Aspekten auseinanderzusetzen.
Es – also das Buch – versteht sich in erster Linie als Hilfestellung für alle, die sich insbesondere sprachwissenschaftlich mit Werbung beschäftigen und eigene Untersuchungen auf diesem Gebiet anstellen möchten, denn eine anerkannte Methodik der Werbesprachenforschung existiert lt. Nina Janich bislang nicht.
Das Arbeitsbuch ist übersichtlich gegliedert und hält immer wieder u. a. Literaturtipps und Neue Literatur zur Vertiefung des Themas bereit. Wer sich an den zahlreichen Übungsaufgaben versuchen möchte, findet die Lösungen auf den Seiten des Verlages.

Fazit:

Das Buch Werbesprache – Ein Arbeitsbuch ist natürlich sehr speziell und wendet sich in erster Linie an den schon weiter oben erwähnten Kreis. In zweiter Linie dient es als gute Einführung und Vertiefung für alle, die sich mit dem Thema Kommunikation im Bereich der Werbung beschäftigen müssen und wollen.

Für angehende Werber und Marketingmitarbeiter sicherlich eine sehr gute Investition. Vielleicht sogar ein Must have.

Müsste ich Sterne vergeben, würde ich dem Buch Werbesprache – Ein Arbeitsbuch von Nina Janich **** von ***** vergeben.

… und wer es nun wissen möchte, der kann dieses Buch über den Narr Verlag bestellen.

Enjoy!

 

 

 

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">Zwei Neue im Regal…

Es ist wie es nunmal ist… wir können einfach nicht “ohne” aus einer Buchhandlung gehen und so kamen gestern zwei neue Bücher in unser Haus.

1.)

JIM RAKETE – STAND DER DINGE

Diese Liebeserklärung an den deutschen Film ist nur zu empfehlen!!! … gibt es u. a. hier.

und

2.)

FRANK KUNERT – VERKEHRTE WELT

Wie schon das NDR Kulturjournal schreibt: “Ein Fotograf, bei dem man besser zweimal hinguckt…”

Dieses Buch ist ebenfalls zu empfehlen und kostet bei Amazon knappe 15 Euronen.

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">Von Taschen und Rucksäcken…

Ron Kritzfeld sagte einmal, ein Japaner sei ein Mensch, der alle Schönheit dieser Welt durch den Sucher seiner Kamera betrachtet. Spätestens seit den handlichen Knipskisten Reisekameras, iPhone & Co. hat sich das jedoch auch auf den überwiegenden Rest der Menschheit ausgedehnt. Gut – die meisten Knipser Fotografen schauen nicht mehr durch einen Sucher… warum auch? Man hat doch ein schönes großes und zudem hochauflösendes Display.
Aber was machen Leute wie wir? Also die, die ihre SLR-Ausrüstung mit auf Reisen nehmen möchten… meist ein Mix aus verschiedenen digitalen Kameras und – wie bei mir -  noch einer oder einigen analogen Schätzchen dazu?
Nun – wir müssen schauen wie wir den ganzen Kram verpacken und mitschleppen. Da kann schon was zusammen kommen!
Aktuell sind bei uns verschiedene Taschen und Rucksäcke im Einsatz und wir sind im Großen und auch im Ganzen recht zufrieden… eigentlich.

Gehen wir also auf die Reise…

Um alles von A nach B zu schleppen, nutzen wir den PRO RUNNER 450AW von LOWEPRO… ein solides Teil, welches 2 Kameras mit aufgepflanzten Objektiven aufnimmt, dazu noch weitere Objektive und allerlei Zubehör, Notebook usw. usw..
Dieser Rucksack ist sehr gut verarbeitet, bietet einige Schlaufen, Fächer und auch eine Stativhalterung. Natürlich hat das Teil einen Regenschutz für die miesen Tage, welcher er aber eigentlich – wenigstens bei mir – nicht wirklich bräuchte. Denn eines ist sicher, ist der PRO RUNNER 450AW ersteinmal vollgepackt, möchte ihn niemand mehr über eine weite Distanz tragen wollen… schon garnicht einen ganzen Tag lang.

Dieser Rucksack ist ein Allesimmerdabei-Transportgerät. Einmal vernünftig gepackt kann man sicher sein, dass nichts vergessen wurde.

Empfehlung: JA

Am (Urlaubs-) Ort angekommen wird – wenigsten bei mir – umgepackt und ich nehme mir das Behältnis, welches ich für den jeweiligen Zweck brauche. Kommen wir also zunächst zu den Taschen.

Wir haben Taschen von KALAHARI im Einsatz und zwar die KALAHARI K-31 und die KALAHARI KAAMA L-21. Beide Taschen eignen sich – meiner Meinung nach – hervorragend für Sightseeingtouren. Also für alle Touren auf befestigten Wegen wenn man einfach die Kamera dabei haben möchte, ohne noch viel Schnickschnack mit rumschleppen zu wollen oder müssen.

Die K-31 ist eine Fototasche, die nicht sofort als solche ins Auge sticht… das kann von Vorteil sein. Die Tasche ist gut verarbeitet und nimmt eine (D)SLR (sogar mit Batteriepack) + Objektiv auf. Zusätzlich bietet sie noch Platz für ein (auch zwei, aber dann wirds sehr eng) weiteres Objektiv und in den Außentaschen für diversen Kleinkram von iPhone über Filter bis zum Stadtplan. Sie lässt sich super tragen und ich bin sehr zufrieden mit diesem Teil. (Anm.: Bei der ersten K-31 war nach einem Tag ein Reißverschluß defekt und wurde dann anstandslos umgetauscht… war wohl ein “Montagsmodell”. Bei der jetzigen Tasche passts!)

Empfehlung: JA

Natürlich ist die KAAMA L-21 – aus Büffelleder gefertigt, hervorragend verarbeitet – um einiges edler als die K-31 und schon deshalb nicht für den harten Outdooreinsatz geeignet.
… auch nimmt sie nicht so viel auf wie ihre Kollegin aus Segeltuch und ist auch nicht ganz so praktisch.
Aber sie überzeugt mit ihrer schlichten Eleganz, mit ihrer unscheinbaren Schönheit, mit… … … .
Ja – sie kommt in ihrer Schüchternheit fast sexy daher.
Ihr Innenleben hat KALAHARI meiner Meinung nach mit dem herausnehmbaren “Fototeil” gut gelöst. Das heißt, die KAAMA kann nicht nur als Fototasche, sondern viel mehr auch als täglicher Begleiter für alle möglichen Utensilien genutzt werden. Bleiben wir jedoch bei der Fototasche…

Die L-21 nimmt 1(D)SLR (mit Batteriepack) ohne Objektiv auf + 1 (2… aber das wird sehr eng) Objektiv. In den Außentaschen findet einiges an wichtigem und unwichtigem Zeug, siehe K-31, seinen Platz.
Lohnt sich die Anschaffung der KAAMA L-21?

Nun – wer eine extravagante Tasche für seine SLR sucht, nicht viel mitschleppen möchte und bereit ist, einen – sagen wir mal – etwas höheren Preis für eine Fototasche auf den Ladentisch zu blättern…

Empfehlung: JA … das Teil ist wirklich schmuck!

Für alle Fotojünger, die lediglich eine praktische Fototasche haben möchten, wo obendrein das Aussehen noch völlig egal ist…

Empfehlung: NEIN … dafür ist das Teil einfach zu teuer!

… und abseits der Wege?

Bisher nutzten (und nutzen) wir für unsere Touren durch Wald und Flur den SLINGSHOT 200AW von LOWEPRO.

Wie jeder weiß, sind diese Slingshot’s ziemlich praktisch.  Man muss sie nicht absetzen um an den Inhalt zu gelangen, was gerade in den nassen Jahreszeiten vorteilhaft ist und meist lassen sie sich auch recht angenehm tragen.
Auf unseren letzten Touren im Gebirge jedoch war dieses Teil einfach nur lästig. Es war trocken und es war heiß. Die Kamera hing an einem SUN SNIPER und ich hätte mir einen vernünftigen Rucksack gewünscht. Einer, mit diesem schnelltrocknenden Airstream Körperkontaktrücken, dieser herausnehmbaren, anatomisch vorgeformten ISB-plus Rückenplatte und dem abnehmbaren, thermoformierten und hoch luftdurchlässigen Hüftgurt.
Noch während des Urlaubs hielten wir nach solch einem HighTec-Fotorucksack Ausschau… leider vergebens.

Kommen wir noch einmal kurz zurück auf den 200AW von LOWEPRO!

Wie schon erwähnt ist dieses Teil praktisch, nimmt eine SLR nebst weiteren Objektiven und Zubehör auf  und ist gut für kleinere Touren im Herbst und Winter, wenn man den Rucksack nur ungern in Matsch und Schnee absetzen möchte (und auch sonst). Hat man – was ja im Winter nicht unüblich ist – jedoch eine dickere Jacke an, kann es schon zu Problemen mit dem 200AW kommen und der Tragekomfort leidet.

Empfehlung: JA … für einfache kleine Touren mit 1 SLR. NEIN … wenn die Tour mal etwas länger werden soll, der Tragekomfort eine wichtige Rolle spielt und wenn man mehr Stauraum benötigt.

… und so wird kurz über lang dieser SLINGSHOT zu einem Gefährten für die Übergangszeit degradiert werden und wir schauen uns nach einem vernünftigen Fotorucksack um, welcher sich auch bei langen oder längeren Touren angenehm – wie ein Tourenrucksack eben – tragen lässt und dabei praktikabel ist.

Ins Auge gefallen sind uns schon ein paar Teile… z. B. der Photopack 24 ACS von Jack Wolfskin oder ein Rucksack der Pro Trekker Serie von Lowepro… schaunmermal. Das will gut überlegt und getestet sein.

Oder hat jemand einen Tipp?

Fazit: Wie schon erwähnt sind wir derzeit mit unseren verschiedenen Taschen und Rucksäcken im Großen und Ganzen recht zufrieden… eigentlich.

 

 

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">HUMANS

Ein halbes Jahr lang bereisen Maja Nordbrandt & Simon Sticker Afrika…  von Kapstadt nach Kairo im Rahmen des Projektes HUMANS.

Ich kann nur sagen WOW! Zeit nehmen, lesen und vor allem (!!!) Fotos anschauen.

Enjoy!

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