Irgendwie funktioniert das einfach nicht! Ich meine, es geht nicht.
Ich kann Wir können in keine größere (oder auch kleinere) Stadt fahren, ohne anschließend ein paar Bücher mehr zu besitzen. Na wie auch immer…

Zunächst wäre da Andreas Feininger‘s “Grosse Fotolehre”. Dieses Werk kam ’78 auf den Markt (’79 deutschsprachig) und eigentlich liebäugelte ich schon immer mit einem Expemplar aus diesem Jahr. Was soll’s?! Nun steht hier ein Nachdruck (2001), printed 2009 auf chlor- und säurefreuem Papier. (Kostet bei Amazon knappe 13 Euronen, die gebundene Ausgabe von 1979 gibt’s übrigens – ebenfalls bei Amazon – ab 5,99.)

Dann hätten wir – da ich mich seit ein paar Wochen, zumindest seit mir die zweite 636 closeup gefunden wurde, wieder verstärkt für Polaroids interessiere, THE POLAROID BOOK. Selections from the Polaroid collections of photography. Ich kann mich nicht mehr genau an den verzückten Laut erinnern den ich abgab, als meine Frau mit diesem Buch vor mir stand. Nur an… “mitnehmen”. Das Buch von Barbara Hitchcock und Steve Crist (Gebundene Ausgabe - 2. Mai 2008) gibt ebenfalls bei Amazon für knappe 10 Euronen. (Ich habe noch immer keinen Impossible PX 600 monochrome Film - schwere Geburt.)

Zuletzt hätten wir noch Street Art Street Life, From the 1950s to now. Ein in seiner Art absolut einzigartiges Buch, das das Strassenleben in verschiedenen Städten einfängt. Über 30 renommierte Künstler und Fotografen zeigen auf 112 Seiten von den 50ern bis heute Ghettos, Slums, Barrios und Urbanität unzensiert und in seiner reinsten Form. Auf der einen Seite erschreckend, auf der anderen wunderschön und schlicht faszinierend. Die Momentaufnahmen stammen u.a. von Vito Acconci, Francis Alys, Amy Arbus und Martin Wong. Das Buch gibt es ebenfalls bei Amazon für knappe 30 Dollares oder in anderen Shops für knappe 28 Euronen.
… und wer ein paar Euro sparen möchte, der kauft diese Bücher in der Buchhandlung am Kunstmuseum Bonn.