Und dann war die Mauer weg
Am Sonntag werde ich mir die Ausstellung von Gilles Peress in Bonn in der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland anschauen.
Zu sehen ist die Ausstellung im Foyer von Dienstag bis Sonntag, 9.00 – 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!
Die Ausstellung steht übrigens noch bis zum 13. Februar. Wer noch nicht dort war, hat also noch ein wenig Zeit.
Was gibt es zu sehen?
Ungläubigkeit, Erleichterung, Freude: Großformatige Fotografien der Serie “The Fall” dokumentieren den Fall der Mauer am 9. und 10. November 1989 aus Sicht des international renommierten französischen Fotografen Gilles Peress. Er hält mit diesen Momentaufnahmen ein wechselhaftes Bild menschlicher Emotionen rund um den Mauerfall fest.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung präsentiert die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Auswahl der Fotografien von Gilles Peress. Die Ausstellung mit unterschiedliche”n Mauerbildern” ist an den drei Standorten der Stiftung in Bonn, Leipzig und Berlin gleichzeitig zu sehen – auch ein symbolischer Verweis auf die deutsche Einheit.
Peress’ “Mauerbilder” wurden erstmals 2004 im Rahmen des Jubiläums „15 Jahre Mauerfall“ veröffentlicht. Gemeinsam mit dem Künstler entwickelte C/O Berlin – Internationales Forum für visuelle Dialoge ein interaktives Ausstellungsprojekt: Die Ausstellungsbesucher waren dazu aufgerufen, die Fotografien mit eigenen Kommentaren, Gedanken und Erinnerungen zu versehen. Mit den kommentierten Aufnahmen des Mauerfalls entstand ein kollektives Erinnerungsdokument der deutschen Geschichte.